All About the FSMA Food Safety Plan – in German

fda_buildingIm Jahr 2011 verabschiedete der US Kongress und Präsident Obama den Food Safety Modernization Act (FSMA). Dieses bahnbrechende Gesetz gibt der US Food & Drug Administration (FDA) grundlegend neue Befugnisse zur Überwachung und Regulierung von Lebensmitteln, die in den USA hergestellt oder vertrieben werden. Die Behörde brauchte immerhin fünf Jahre, um das Gesetz in umzusetzen. Hier sind die drei wichtigsten Eckpunkte:

  • Die Verantwortung und Haftung bei Ausbrüchen von Lebensmittelvergiftungen liegt nun ausschliesslich bei Herstellern, Importeuren, Großhändlern und Transportunternehmen, nicht bei der FDA
  • Die FDA hat nun die uneingeschränkte Befugnis, Lebensmittelbetriebe oder Importfirmen in den USA zu schliessen, wenn diese den Vorsorge und Kontrollpflichten nicht nachkommen und eine Gefahr für die Allgmeinheit darstellen.
  • Eigentümer und Angestellte von Betrieben und Importeure, die nachweislich und vorsätzlich vergiftete Lebensmittel vertreiben, werden nun immer häufiger und rigoroser vor Gericht gestellt und, wenn schuldig befunden, zu langen Haftstrafen verurteilt.

Wir können nur mit Nachdruck allen deutschen und europäischen Herstellern von Lebensmitteln, die von der FDA überwacht werden,  empfehlen, die neuen Regeln des Food Safety Modernization Acts zu lesen, zu verstehen und umzusetzen. So kann vermieden werden, dass Lieferungen an der Grenze hängenbleiben, FDA Kontrollen nicht bestanden werden oder US Handelskunden Aufträge stornieren oder andere Lieferanten bevorzugen.

Die folgenden Fragen und Antworten fassen die wichtigsten Bestandteile und Auflagen der FSMA Vorschriften zusammen.

Was schreibt FSMA vor?

FSMA reguliert drei Hauptbestandteile bei der  Lebensmittelherstellung:

  1. Current Good Manufacturing Practices – CGMP (Gute Herstellungspraxis/ Qualitätsmanagementsysteme)
  2. Hazard Analyis (Gefahrenanalyse)
  3. Risk Based Preventive Controls for Human Foods (Auf Risiken basierende Vorbeugungsmaßnahmen für die Herstellung von Lebensmitteln)

Ab wann müssen die FSMA Verordnungen befolgt werden?

Seit September 2015 sind diese Verordnungen für alle gesetzlich verpfichtend.

  • Ab September 2016 müssen alle Hersteller mit mehr als 500 Mitarbeitern die Vorschriften erfüllen
  • Ab September 2017 müssen kleine Betriebe mit weniger als 500 Mitarbeitern und über $1 Millionen Umsatz die Vorschriften erfüllen
  • Ab September 2018 müssen alle Kleinstunternehmen mit Umsätzen unter $2 Millionen oder sogenannte “qualified facitities” (z.Bsp. Bauernhöfe mit Lebensmittelherstellung) die Vorschriften erfüllen

Proposed Rules MeetingWer muss die neuen FSMA Vorschriften befolgen?

  1. Alle Betriebe in den US, die Lebensmittel (siehe Punkt 4) herstellen, weiterverarbeiten, verpacken, lagern, und transportieren, also bei der FDA registriert sind
  2. Alle US Importeure von ausländischen Lebensmitteln, die nun verpflichtet sind, die Sicherheit der von ihnen eingeführten Produkte zu überprüfen und für deren Sicherheit haftbar gemacht werden.
  3. Alle ausländischen Hersteller, die bei der FDA registriert sind und Lebensmittel (siehe Punkt 4) in den USA vertreiben. Nach letzter Schätzung sind das rund 114,000 Betriebe in 200 Ländern. Über kurz oder lang müssen alle ausländischen Betriebe von der FDA inspiziert werden (oder im Auftrag der FDA von einheimischen Organisationen). Wenn Betriebe die Inspektion nicht bestehen, kann die FDA die Registrierung löschen – und damit dürfen diese Betriebe dann keine Lebensmittel mehr in die USA vertreiben oder verkaufen.

Welche Lebensmittelkategorien unterliegen den FSMA CGMP Vorschriften?

  1. Zutaten für Nahrungsergänzungsmittel
  2. Säuglingsnahrung
  3. Getränke
  4. Früchte und Gemüse
  5. Fisch und Meeresfrüchte
  6. Milchprodukte
  7. Backwaren
  8. Snacks
  9. Süsswaren
  10. Gesäuerte und schwachsaure Lebensmittel
  11. Wildfleisch

Wer muss die neuen FSMA Vorschriften nicht, oder nur zum Teil, befolgen?

  1. Sehr kleine Betriebe (mit Umsatz unter $1 Millionen) und sogenannte “qualified facilities” mit Umsatz unter $500,000 müssen den FSMA Food Safety Plan nur bedingt erfüllen
  2. Hersteller von Fleisch- und Eiprodukten, die vom US Department of Agriculture überwacht werden
  3. Hersteller/Exporteure von Fischen und Meeresfrüchten, die die sogenannten Seafood HAACP Verordnungen befolgen müssen
  4. Hersteller/Exporteure von Fruchtsäften, die die sogenannten Fruit HAACP Verordnungen befolgen müssen.
  5. Hersteller/Exporteure von schwachsauren Lebensmitteln, die für mikrobiologische Gefahren die Low Acid Canned Food Verordnungen erfüllen müssen (sie benötigen ein spezielles Zertifikat der FDA), für alle anderen Gefahren aber den FSMA Verordnungen unterliegen
  6. Hersteller/Exporteure von Nahrungsergänzungsmitteln (die unterliegen den Nutritional Supplement Good Manufacturing Practices)
  7. Hersteller/Exporteure von alkoholischen Getränken (die unterliegen den Vorschriften des Alcohol and Tobacco Tax and Trade Bureau – TTB)

Wie müssen die FSMA Vorschriften befolgt werden?

Alle o.g. Betriebsstätten müssen eine sogenannten Food Safety Plan erstellen, der die folgenden Themen behandelt

  1. Hazard Analysis: Eine Analyse der Gefahren bei der Herstellung, Verabeitung, Lagerung, dem Einkauf von Zutaten und Transport, die zu Lebensmittelvergiftungen führen können
  2. Preventive Controls: Eine Liste und Zusammenfassung aller Präventivmassnahmen, um die analysierten Gefahren zu verhinden.
  3. Risk-based Supply Chain Program: Ein Plan zur Überwachung und Gefahrenvermeidung Ihrer Lieferkette – ein Schritt zurück, ein Schritt vorwärts
  4. Recall Plan: Ein Plan für den Fall einer Rückrufaktion. Die Anzahl von freiwilligen oder angeordneten Rückrufaktionen von Lebensmitteln hat sich seit FSMA mehr als verdreifacht.
  5. Monitoring the Implementation of Preventive Controls: Eine Beschreibung der Massnahmen zur Präventivkontrolle
  6. Verification of the effectiveness of preventive controls: Eine Beschreibung der Verfahrensweise zur Überwachung der Wriksamkeit von Präventivkontrollen und deren eventuellen Anpassungen

Je größer der Betrieb und je mehr Umsatz in den USA gemacht wird, desto eher wird empfohlen, diesen Food Safety Plan in englischer Sprache zu erstellen.

Wie unterscheidet sich der FSMA Food Safety Plan von Überprüfungen großer Handelsketten, also den Audit Standards der  Global Food Safety Initiative (GFSI), zum Beispiel IFS, BRC, FSSC 22000, oder SQF ?

Der FSMA Food Safety Plan muss von einem/r designierten Experten/in für Qualität und Lebensmittelsicherheit (qualified individual) erstellt werden. Mit großer Wahrscheinlichkeit sind fast alle Informationen von den Berichten der Prüfungsfirmen für die genannten  GFSI Standards enthalten. Es ist aber ratsam, dass sich die Betriebsexperten mit den Prüfungsfirmen oder den MItarbeitern der GFSI Standards auseinandersetzen und herausfinden, welche der auditierten Punkte den FSMA Vorgaben entsprechen.

Food_Processing_iStock_000018272872smHazard Analysis: Welche Gefahrenquellen müssen identifiziert werden ?

  1. Biologische – speziell mikrobiologische Gefahren, wie Parasiten, Bakterien, Viren und andere Pathogene aus der Umwelt
  2. Chemische – Nukleare Verseuchung, Pestizide, Arzeneimittelrückstände, natürliche Giftstoffe (wie Mycotoxine), Verwesung, nicht genehmigte Farbstoffe oder Zusatzmittel, nicht deklarierte Allergene
  3. Physische – Steine, Glas, Metallfragmente

Hazard Analysis – Bei welchen Aktivitäten müssen Gefahrenquellen analysiert und bewertet  werden?

Hier sind ein paar Beispiele:

  1. Lebensmittelzutaten – Säure oder Zusatzstoffe, die den Wachstum von Mikroorganismen verhindert oder diese abtöten. Manche dieser Zutaten können Allergien erzeugen
  2. Zustand, Funktion und Design des Betriebs oder der Maschinen – Lose Teile, die schlecht gereinigt werden, können Pathogene beherbergen. Machinen mit Metallteilen können Metallsplitter erzeugen
  3. Reinigung, Hygiene – Chemikalien während der Reinigung können in Lebensmittel greaten. Ungewaschene Hände von ungeschulten Mitarbeitern können zu Vergiftungen führen
  4. Zutaten – kontaminierte Zutaten, die nicht gescheckt wurden, können das fertige Lebensmittel vergiften
  5. Transportwege – Ungenügende Temperaturkontrollen während des Transports von Lebensmitteln können diese vor derm Verkauf verderben oder schädliche Krankheitserreger hervorbringen.
  6. Herstellungsprozess – Ungenügende Kühlung, Erhitzung oder Lagerung kann Krankheitserreger oder Giftstoffe hervorbringen.
  7. Verpackung und Etikettierung – Glasverpackung kann splittern. Fehler bei der Gestaltung, dem Druck und dem Anbringen von Etiketten können dazu führen, das Allergeninformationen für Verbraucher nicht verfügbar oder lesbar sind
  8. Lagerung und Distribution – Ungenügende Kühlung bei heissen Temperaturen oder während des Transports
  9. Vorhersehbare Benutzung des Produkts – Manche Lebensmittel, die gekocht werden sollten, werden auch manchmal roh gegessen. Hinweise müssen auf den Verpackungen erscheinen, die vor einem vorhersehbaren, unsachgemässen Verzehr des Produkts warnen
  10. Umweltverschmutzung – in bestimmten klimatischen Zonen können Krankheitserreger aus der Luft bestimmte Lebensmittel, die gleich verzehrt werden, kontamiieren.

Tomato_Inspected_iStock_000006170909MediumPreventive Controls: Was muss im FSMA Food Safety Plan enthalten sein?

  • Kontrollen an kritischen Kontrollpunkten (CCP – Critical Control Points)
  • Kontrollen ausserhalb der CCPs, an Punkten, die eenfalls kritisch für die Lebensmittelsicherheit sein können

Darunter fallen:

  1. Parameter und Kontrollen bei Kochprozessen, wie zum Beispiel Erhitzung, Säurung, Radiologische Behandlung, Kühlung
  2. Allergenkontrolle, Vermeidung von Cross-Kontamination, Kontrolle der Etiketten
  3. Kontrolle der sanitären Massnahmen
  4. Kontrolle der Lieferkette (supply chain program)
    • Auswahl von Lieferanten, die den FSMA Verordungen entsprechen
    • Regelmässige/jährliche Kontrolle der Sicherheit von Lieferantenprodukten
    • Möglicherweise direkte Audits der Betriebe von Lieferanten
    • Labortests und Bemusterung
    • Überprüfung der Sicherjeitsprotokolle von Lieferanten
  5. Kontrolle bei Rückrufaktionen:
    • Benachrichtigung der direkten Kunden,
    • Benachrichtigung der Öffentlichkeit,
    • Kontrolle der Wirksamkeit des Rückrufs,
    • Kontrolle der Vernichtung der rückgerufenen Lebensmittel
  6. Kontrolle der Schulung und Training von qualifizierten Mitarbeitern
    • Laut FSMA dürfen nur Mitarbeiter, die in “risk-based preventive controls,” Lebensmittelsicherheit und –hygiene geschult wurden, einen FSMA Food Safety Plan erstellen und dokumentieren.
    • Das Management eines Betriebes muss sicherstellen, dass die qualifizierten MItarbeiter für die Erstellung eines FSMA Fod Safety Plans entsprechend geschult werden oder von ausgebildeten Vorgesetzten betreut werden

Preventive Controls – Protokollierung

Die Dokumentation der Kontrollen und Massnahmen im Präventivsystem ist eine der wichtigsten Komponenten der FSMA Verordnung. Bei FDA Audits müssen die entsprechenden Protokolle der folgenden Aktivitäten vorgezeigt werden:

  1. Überwachung (Monitoring) der Kontrollpunkte und der Kontrollen
  2. Massnahmen zur Vermeidung und Beseitigung von potentielle Gefahren
  3. Sicherstellung und Bestätigung dieser Massnahmen
  4. Labortests und Umweltüberwachung
  5. Protokollführung

Wenn ein Betrieb bestimmte Lebensmittel an Weiterverarbeiter zuliefert und diese Weiterverarbeiter die oben genannten Präventivkontrollen zur Lebensmittelsicherheit durchführt, dann braucht der Zulieferbetrieb diese Protokollierung nicht durchführen.

commercial container shipDie Kontrollpflicht der Importeure

Eine der Säulen des Food Safety Modernization Acts ist das sogenannte “Foreign Supplier Verification Program”. Damit werden alle Importeure verpflichtet, die Sicherheit von Lebensmitteln zu überprüfen.

Die deutschen/europäischen Lieferanten von Importeuren, Großhändlern und EInzelhändlern sollten eine Kurzversion des Food Safety Plans Ihren Kunden senden, damit diese ihren Pflichten des Foreign Supplier Verification Programs nachkommen.

Mehr Informationen (auf Englisch)

Food Industry Faces Paradigm Shift

U.S. Import Regulations

Nachstehend führen wir die wichtigsten Schritte für die Einfuhr von Lebensmittel i die USA auf:

Für alle Produkte:commercial container ship

  1. Registrierung bei der FDA zur Erfüllung des Bioterror-Gesetzes, Bestimmung eines FDA US Agenten
  2. Etikettierungsvorschriften der Food & Drug Administration (FDA) erfüllen. Die FDA genehmigt keine Etiketten. Die Behörde setzt voraus, das Exporteure die Vorschriften für Nährwerttabellen und Allergiewarnungen etc. einhalten.
    1. Fehler bei der Etikettierung können teuer werden. Container werden immer häufiger an der Grenze festgehalten und erst nach Wochen oder Monaten freigegeben. Die FDA kann Rückrufaktionen oder sogar betriebsschliessungen im Inland anordnen.
  3. Zolltarif feststellen
    1. Zollklassifizierung kann offiziell beantragt werden (nicht erforderlich, jedoch unter Umständen empfohlen)
  4. Einen US erfahrenen Spediteur finden, der die US Vorschriften zur Zollabfertigung entsprechend vornehmen kann
  5. Voranmeldung (Prior Notice): Wichtig ist daß man die Termine einhält, die Prior Notice wirklich vor Ankunft der Sendung in USA gemacht ist. Zeitverschiebungen entschuldigt der Zoll / FDA nicht, auch nicht, wenn die Sendung ohne Wissen des Versender früher als gebucht eintrifft.
  6. Die FDA- Reg. No sollte immer auf dem Frachtbrief / Rechnung in direkter Verbindung mit der Absenderanschrift mit angebeben werden.

Für Exporteure von Käse:Weiss Wein und Kaese_sq

  • Die FDA hat Standards (Normen) fuer spezifische Käsesorten. Diese Normen müssen erfüllt werden, um bestimmte Namen für Käsesorten (zum Besipiel Gouda) zu verwenden.
  • Ein Importeur mit zutreffenden Einfuhrlizenzen für Käse muss gefunden werden
  • Es gibt  Importeure mit “Historical” und “Nonhistorical” Käselizenzen
  • Die USDA vergibt jährlich Lizenzen an Antragsteller gemäß deren Erfahrungen und  Volumenumsatzes
  • Ein US Importeur muss mindestens 85% seiner Lizenz im Jahr aufbrauchen sonst verliert er 50 – 100% seines Kontingents
  • Käselizenzen werden nach Land und Käsesorte klassifiziert (z.B. Emmentaler aus der EU; Blauschimmelkaese aus Argentinien, etc)
  • Aufgrund der WTO Verhandlungen sind Quantitäten pro Land und Sorte festgelegt

Für Exporteure von alkoholischen Getränken:

 

Für Exporteure von Lebensmittel mit Zutaten aus frischen Eiern oder Geflügel:

  • Vor der Einfuhr müssen Einfuhrgenehmigungen für eihaltige Produkte von U.S. Department of Agriculture, Animal and Plant Health Inspection System eingeholt werden.

 

Fuer Mustersendungen / Teilnahmen an Messen (ohne ein Importeur)Sample Mailer

  • es darf keine handelbare Menge versandt werden.
    (nicht über 100 Produkte pro Sorte)
  • auch für Mustersendungen müssen sich der Versender und Hersteller bei derFDA registrieren (hier gibt man “Muster- oder Regelversand” an). Es bedarf einer Bestätigung der sicheren Lagerung /Transport.
  • Bei der Voranmeldung müssen die Produkte innerhalb der “FDA Product Codes”  klassifiziert werden
  • die beteiligten Spediteure müssen bei der FDA registriert sein
  • für die Prior Notice muß der Versender / dessen Spediteur angeben zu welchem Zweck versand wird ( Mustersendung).Der Versender muß den Hersteller angeben, 24 h ctc und Tel des Herstellers / Versenders mit angeben Beim Empfänger muß die genaue Anschrift angegeben werden mit Tel. etc.
  • die Prior Notice drucken und dem Empfänger / dessen Broker / Spediteur vor Ankunft der Sendung zusenden. Der muß dann das Avis der Sendung / und zuletzt den korrekten Eingang der Sendung in USA beim FDA bestätigen. Bei Kleinmengen gibt es normalerweise keine Schwierigkeiten – wenn alle o.g. Punkte beachtet sind.
  • Für Exporteure von Käse oder anderer Frischware: Es wird empfohlen,  die Ware per Luftfracht zu schicken (bis 20 kg Gesamtgwicht). Achten Sie darauf, das das Transportunternehmen garantiert, das die korrekte Lagertemperatur eingehalten wird.
  • Beipacken von Trockeneis ( da Gefahrgut ) ist nicht erlaubt.
  • Achtung: bei den Product-Codes muss aufgepasst werden, dass sie der Art und Herkunft der Milch oder anderer Rohstoffe und der Art der Verpackung entsprechen
  • Zollseitig sollten sie wahrscheinlich mit One-time permits arbeiten – und die Zölle und Steuern bezahlen.

A Guide to US Market Entry – in German

 

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Die zehn wichtigsten Schritte zur Vorbereitung auf den Markteintritt

Die Kosten des Markteintritts


US Customs and Border Control

USDA Reference for Importing Cheese:

USDA Lizenzen:

Guidelines from the American Cheese Society

Export in die USA – Die zehn wichtigsten Schritte

Marketing-Model

Vielfalt und Transparenz

In keiner Region der Erde wird soviel Geld für Lebensmittel und Getränke ausgegeben wie in den USA. Derzeit sind es über 1.2 Billionen Dollar – das entspricht dem Bruttosozialprodukt von Australien. Im kanadische Markt mit einem Zehntel der US Bevölkerung, beträgt das Umsatzvolumen für Lebensmittel sogar $200 Milliarden

Dementsprechend vielfältig sind die Handelsformate, Distributionswege, und Verbrauchersegmente für Konsumgüter, speziell Lebensmittel und Getränke. Allerdings… es herrscht eine beinharter Verdrängungskampf um den Platz auf den Regalen, die Aufmerksamkeit der Verbraucher und den Marktanteil oder “share of stomach”.

Der Markt ist zwar transparent, aber die vielfältigen Vertriebsmöglichkeiten und Wettbewerber aus dem In-und Ausland sind besonders für Neueinsteiger schwer zu erfassen.

Zeit und Geld

Aufgrund des großen Angebots und dem relativ hohen Risiko einer Felhinvestition fragen Importeure, Großhändler oder Einzelhändler zuerst ummer nach dem Preis der ins Warenlager gelieferten Ware und daß die Exporteure ihre Produkte erst dann anbieten, wenn sie „markt- und lieferfertig” sind.

  1. Segmentspezifische Markt- und Konkurrenzanalyse
  2. Analyse der Lieferwege und Handelsformate
  3. Positionierung der Produkte innerhalb einer Kategorie, eines Marktsegments oder eines Handelsformats
  4. Recherche der Kosten für Transport, Versicherungen, Einfuhr, Lagerung, Inlandstransport
  5. Recherche der Kosten für Vermarktung und Listung
  6. Erstellung einer marktgerechten Verpackung und Ettiketierung unter Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften (Siehe auch FDA Webseite)
  7. FDA Registrierung gemäß den Bioterrorgesetzen. (Siehe auch FDA Webseite)
  8. Ernennung eines FDA US Agenten.
    Wir stehen europäischen Firmen als FDA US Agent zur Verfügung.
  9. Erste Besuche bei relevanten Fachmessen, unverbindliche Gespräche mit Importeuren oder Brokern, reichliche Storechecks,Umfrage und Test der Produkte mit marktgerechter Verpackung (unterschiedlich für USA und Kanada) bei potentiellen Handelspartnern und Verbrauchern
  10. Ausstellung bei einer oder mehreren Fachmesse, Verhandlungen und Vertragsabschluss mit dem passenden Importeur, Handelvertreter oder Repräsentanten.

Die Kosten eines Markteintritts

 

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Fragenkatalog für den Markteintritt

Categorie

  • Zu welcher Kategorie oder welchem Segment gehören Ihre Produkte in den USA oder Kanada?
  • Was sind die Trends dieser Kategorie über die letzten 5 Jahre?
  • Welche anderen Kategorien konkurrieren mit dieser Kategorie, welche Überlappungen gibt es?

Consumer

  • Wer soll Ihre Produkte kaufen und warum?
  • Was sind die Geschmacksstandards und welche Verzehrgewohnheiten beeinflussen die Kaufentscheidungen der Zielgruppen?
  • Wie erreichen Sie Ihre Zielgruppen am besten?

Channels

  • Welche Handelsformen und Vertriebsstrukturen gibt es?
  • Wer sind die passenden Handelspartner für Sie?
  • In welchen Handelskanälen kaufen Ihre Zielgruppen ein?

Competition

  • Welche Marken (einschliesslich Eigenmarken des Handels) konkurrieren mit Ihnen im jeweiligen Handelskanal
  • Welches Unternehmen steht hinter den Marken
  • Was versprechen diese Marken, welche Produktlinien gehören zu den Marken
  • Was sind die Marktanteile und Verkaufstrends der konkurrierenden Marken?

Costs/Risks

  • Welche Markteintrittsstrategie ist die Beste für Sie?
  • Bevorzugen or Benötigen Sie einen exklusiven Importeur, mehrere Importeure, einen Repräsentanten in den USA, oder geht es über den Direktverkauf aus Deutschland?
  • Wieviel Budget müssen Sie für die Vorbereitungen und Durchführung der Markteinführung einkalkulieren?

Product

  • Was sind die spezifischen Funktionen, Eigenschaften, und Vorteile Ihrer Produkte gegenüber der Konkurrenz?
  • Welche Funktionen, Eigenschaften, Vorteile sind für Verbraucher jetzt relevant?
  • Wie unterscheidet sich die Verpackung Ihrer Produkte von der Konkurrenz?

Policies/Politics

  • Was sind die derzeitigen gesetzlichen Vorschriften bezüglich Lebensmittelrecht, Ettikettierung, Einfuhr und Sicherheit?
  • Welche gesetzlichen Änderungen sind zu erwarten?
  • Was tun Sie in Notfällen (Rückruf, Beschlagnahmung Container, Strafgebühren)

Price

  • Top –Down Kalkulation: mit welchem Einzelhandelspreis sind Sie konkurrenzfähig?
  • Welcher Abgabepreis ist für Sie vertretbar? Welche Kosten müssen Sie einkalkulieren?
  • Welche Margen sind handelsüblich?

Placement

  • Wieviele Produkte sind im Verschiffungskarton, wieviele Kartons pro Pallette?
  • Sind die Kartons einfach auszupacken oder„display ready”?
  • Welche Beschriftung ist auf den Kartons vorgeschrieben?
  • Wie passen Ihre Produkte in das Plan-o-gram des Einzelhändlers?
  • Zu welchem Zeitpunkt wird das Plan-o-gram gändert?

Promotion (Werbung/Aktionen)

  • Was wird üblicherweise als Listungsgebühr verlangt?
  • Welche und wieviele Verkaufsaktionen müssen Sie einkalkulieren?
  • Wie schaffen Sie Aufmerksamkeit und Interesse bei Ihren Zielgruppen in kosteneffizienter Weise

Unser Team bei German Foods North America steht Ihnen als Berater, Vermittler, Werbeagentur und Handelsagent zur Verfügung. Wir bieten sehr kostengünstige Erstberatung und auch Online Seminare für neue und erfahrende Exporteure aus aller Welt an. Bitte senden Sie Ihre Anfrage an info@germanfoods.org oder rufen Sie uns einfach an unter +1 (301) 365 5043. Darüber hinaus helfen wir Klienten aus aller Welt, die folgenden Vorbereitungen für einen Markteintritt zu treffen, bevor sie sich auf die Suche nach Abnehmern oder Handelspartnern machen:

 

Erneute FDA Registrierung notwendig

All Exporteure müssen sich ab dem 1. Oktober 2012 neu anmelden

Jetzt wird es ernst: die US Food & Drug Administration verlangt im Rahmen des Food Safety Modernization Acts (FSMA) eine erneute Registrierung aller Betriebe, die Lebensmittel produzieren, lagern oder transportieren. Das betrifft alle Firmen im In-und Ausland – egal wann die letzte Registrierung erfolgte.

Zwischen dem 1. Oktober und 31. Dezember 2012 müssen auf Webseite der Food & Drug Administration Adresse, Produktgruppen und Kontaktpartner eingegeben werden, was an sich nicht sehr schwierig ist oder lange dauert. Sie erhalten eine neue Registrierungsnummer, die alle zwei Jahre erneuert werden muß.

Container mit Lebensmitteln, die ab dem 1. Januar ohne gültige Registrierungsnummer in die USA verschifft werden, können an der Grenze aufgehalten, kostenpflichtig in Aufbewahrung gegeben und unter Umständen vernichtet werden. Gerne beraten wir Sie über die Details der neuen FDA Auflagen und Vorschriften für Lebensmittelexporteure.

Gemeinschaftliche “Oktoberfest Promotions” finden wieder statt.

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German Foods organisiert auch in diesem Jahr wieder gemeinschaftliche Verkaufsaktionen für 30 deutsche Lebensmittel und Getränkehersteller und ihre Importeure in den USA und Kanada. Die sogenannten “Oktoberfest Promotions” tragen maßgeblich dazu bei, Neulistungen in größeren Supermarktketten zu gewinnen und den Verkauf der teilnehmenden Marken an Verbraucher während der Hauptsaison anzuregen.

In diesem Jahr finden die Promotions mit Zweitplatzierungen und Verköstigugen in  300 Supermärkten statt, unter anderem bei Meijer, Giant Eagle, Tops und Big Y in den USA und Sobeys in Kanada. German Foods koordiniert dabei den gesamten Ablauf, von der Planung bis zur Abrechnung der Marketingbudgets, im Auftrag der fünf führenden Importeure von deutschen Produkten in Nordamerika, Euro American Brands, Gourmet International, Carl Brandt, Inc., World Finer Foods und Husky Foods.